YogalehrerInnen als Partner für Yogatraumurlaub – Susanne Bem – Wer steckt dahinter?

YogalehrerInnen als Partner für yogatraumurlaub – wer steckt dahinter? Das fragt sich so mancher Leser. Darum präsentieren wir hier von Zeit zu Zeit eine Yogalehrerin im Interview. So können Sie von den Personen ein wenig mehr erfahren. Sie wissen genau welche Person hinter dem Bild zu einer Reise steckt.

Es ist ein interessanter Job. In unserem Fall arbeiten sie gemeinsam mit leben & reisen zusammen. Und zwar in zwei Bereichen.

Als Reiseveranstalter bieten wir u.a. Yogareisen an. Hier unterstützen uns einzelne YogalehrerInnen. Wir planen und konzipieren in Zusammenarbeit mit den YogalehrerInnen die Reiseangebote und bieten sie dann zur Buchung an.

Die YogalehrerInnen begleiten die Reisegruppen und geben vor Ort den Yogaunterricht. Sie kümmern sich um die Teilnehmer und den Ablauf. Das ist der eine Bereich der Zusammenarbeit.

 

YOGA SOMMER MÜNSTER mit YogalehrerInnen

Yoga Sommer Münster wird jedes Jahr von leben & reisen angeboten. Das ist der zweite Bereich bei dem uns YogalehrerInnen unterstützen. Im Interview erfahren sie, wer steckt dahinter.

Yoga Sommer Münster ist unsere Charity-Veranstaltung zugunsten nepalesischer Mädchen. Hier geben verschiedene YogalehrerInnen über vier Monate einmal in der Woche eine kostenlose Yoga-Praxis am Aasee in Münster an.

Jeder, der mitmachen möchte, kann kommen. Und weil dieses eine Charity-Veranstaltung ist, erwarten wir von den Teilnehmern eine Spende von min. 5,00 €. Die Spenden der Teilnehmer gehen zu 100 % an den Verein pro filia.e.V.

Dies ist unser Beitrag für eine bessere Welt.

 

YogalehreInnen als Partner von leben & reisen im Interview

YogalehrerInnen sind nicht gleich YogalehrerInnen. Jede und Jeder hat ihren/seinen eigenen Stil und auch damit unterstützen sie uns in Ihrem Tun. Denn jeder Einzelne hat unterschiedliche Wünsche und kann so verschiedene Yogastile kennen lernen.  Um die unterschiedlichen Charaktere kennen zu lernen wollen wir hier nun im Wechsel einige vorstellen.

Wir haben immer die gleichen Fragen gestellt und sie können hier die unterschiedlichen Antworten lesen. Damit bekommen sie einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit der einzelnen Personen.

Susanne Bem aus Drensteinfurt ist die nächste Yogalehrerin, die sich hier vorstellt. Sie ist letztes Jahr zu uns gekommen.  Spontan hat sie sich auch entschieden unseren YOGA SOMMER MÜNSTER zu unterstützen. Sie unterrichtet am 03. und 10. August am Aasee. Darüber freuen wir uns sehr.

 

Susanne Bem antwortet

Frage: Seit wann praktizierst du Yoga? 

S. B.:  Ich praktiziere seit mehr als zehn Jahren Yoga, wobei ich mich nicht mehr an den genauen Start-Zeitpunkt erinnern kann. Dafür kann ich mich aber noch sehr genau an meine erste Yogastunde erinnern. Ich war sofort begeistert, fühlte mich so wohl und gut. In dem Glauben, Yoga sei ein ‚Alte-Leute-Sport‘, habe ich die erste Stunde ausprobiert und überrascht festgestellt, dass Yoga sehr wohl fordernd sein kann. Der achtsame Umgang, der Fokus auf Selbstwahrnehmung, die Verbindung von Atem und Bewegung, diese Beruhigung der Gedanken hat mich augenblicklich abhängig von Yoga gemacht.

Frage: Wann hast du mit der Ausbildung begonnen?

S.B.:  2014 begann meine Ausbildung zur Hatha-Yoga-Lehrerin, habe eine 500 Stunden Ausbildung im Bereich Hatha-Yoga absolviert. Dazu kamen Ausbildungen in den Bereichen Vinyasa-Yoga, Faszien- und Yin-Yoga. Ergänzend habe ich mich zur Entspannungstherapeutin und QiGong-Kursleiterin ausbilden lassen.

Frage: Seit wann unterrichtest du Gruppen?

S.B.:  Ich unterrichte seit Januar 2015 regelmäßig.

Frage: Viele YL, die ich kenne, üben diesen Beruf nebenberuflich aus.  Wie ist das bei dir? 

S.B.:  Bei mir ist dies ebenfalls der Fall. Ich arbeite nebenberuflich als selbständige Yogalehrerin unter meinem Label YogaGeschichten.

Frage: Woran liegt das?

S.B.:  Natürlich wäre das ein Traum, allein vom Yoga leben zu können. Aber dies ist momentan keine Option für mich

 

YogalehrerInnen im Hauptberuf oder im Nebenerwerb

Frage: Gab es ein Erlebnis, das dich zur Yogaausbildung gebracht?

S.B.:  Eigentlich wurde mein Wunsch nach einer Ausbildung aus der Not heraus geboren. Ich wohne auf dem Land gemeinsam mit Familie, Hund und Katz.  Der Besuch eines Yogakurses am Abend bedeutete mit Fahrzeit und Praxis eine mehrstündige Abwesenheit von Zuhause. Da ich berufsbedingt schon den ganzen Tag unterwegs war, hatte ich  ein schlechtes Gewissen meinen Tieren gegenüber. Ich wollte Yoga zuhause üben, wollte in der Lage sein, mir selbst schöne und qualitative Yogasequenzen zu erstellen. So fing alles an.

Frage: Hat sich dein Leben danach grundlegend geändert? Hast du z.B. deinen Alltag anders organisiert als vorher? z.B. deine Ernährung umgestellt? z.B. eine andere Einstellung zu den täglichen Ereignissen bekommen?

S.B.:  Oh ja, es gibt so vieles, welches sich in meinem Leben geändert hat. Zunächst einmal der körperliche Aspekt, Yoga hat mich von meinen ‚Zipperlein‘ befreit. Ich habe keine Rückenschmerzen mehr. Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich und daraus resultierende Kopfschmerzen gehören der Vergangenheit an. Ich bin körperlich fit, beweglich und leistungsfähig. Ich bin ruhiger, gelassener und stressresistenter geworden. Situationen, die mich ehemals aus der Ruhe gebracht haben, die mich nervös werden ließen ( z.B. Vorträge vor großen Personengruppen ) atme ich jetzt einfach weg 🙂

Ich esse bewusster und überlegter. Auf tierische Nahrungsmittel verzichte ich weitestgehend, und dies gern aus tiefster Überzeugung. Ich lebe meine Empathie ganz offenherzig aus, und mein Freundeskreis hat sich durch wundervolle Yogis unglaublich bereichert.

Frage: Oder hast du Yoga in deinen täglichen Ablauf einfach integriert?

S.B.:  Oh ja, ich lebe und liebe Yoga, Yoga begleitet mich überall. Z.B. plane ich während des Hundespaziergangs meine Yogastunden, stell mich auch schon mal auf eine Wiese um eine Übungsfolge auszuprobieren.  Ich versuche täglich zu praktizieren und zu meditieren, wenn es auch nur wenige Minuten sind.

 

Yoga und Reisen

Frage: Wie findest du die Kombination aus Yoga und Reisen?

S.B.:  Diese Kombination ist für mich das absolute Sahnehäubchen :-). Die Urlaubszeit ist so wertvoll, und diese noch mit täglicher Yogapraxis zu bereichern, besser geht es doch gar nicht.

Frage: Was du gerne noch sagen möchtest.

S.B.:  Ein Leben ohne Yoga ist möglich, aber sinnlos 🙂