Yoga Urlaub auf Juist im Januar 2014

Dicke Sachen, Mütze und Handschuh, dazu Yogahosen in den Koffer und im Zug bis Norddeich Mole….

…eine Fähre pro Tag fährt die Gäste von Norddeich auf die Insel, gefühlt betritt man schon beim Besteigen der Fähre eine andere Welt und lässt den Alltag an Land. Der Käptän kündigt an, dass wir länger brauchen werden, aber Zeit wird relativ.

Auf der Insel angekommen führt uns der Weg direkt ins Hotel. Nach einem kurzen Blick in unsere Zimmer setzen wir uns das erste Mal als komplette Gruppe zusammen.
Wer mag, kann ein paar Worte über sich erzählen, schnell wird klar, das ist eine gut gemischte Gruppe, von der ambitionierten Läuferin über die gestresste Selbständige bis zum pensionierten Golfer. Uns verbindet alles eines: Wir werden in den nächsten Tagen gemeinsam viel Yoga praktizieren.
Noch einmal kann jeder die frische Luft geniessen, bevor wir das erste Mal die Mattenausrollen. Rückenlage. Ganz entspannt. Und sich erst mal an die Stimme der Ansagen gewöhnen. Hineinfühlen. Bewegen. Geniessen. Ankommen.
Und schon beim ersten gemeinsamen Abendessen scheinen wir uns gar nicht mehr fremd, nachdem wir nebeneinander auf den Matten gelegen haben.

In der Nacht fällt Schnee und am morgen erwachen wir in einer anderen Welt. Ein kurzer Moment auf dem Balkon, frische eisige Seeluft, ein Tee vor der ersten Yogastunde …. Es wird dynamischer, ein paar Sonnengrüsse, Vorfreude aufs Frühstücksbuffet. Und einen Spaziergang am verschneiten Strand.

Unsere Gruppe teilt sich, man sieht sich wieder zum Tee im Teehuis oder später in der Sauna. Mittlerweile ist es völlig unwirklich, dass wir erst am Tag zuvor angereist sind. Vorm Abendessen wirds noch mal ganz entspannt beim Yin Yoga.
Beim Abendessen kehrt eine seelige Ruhe ein. Völlig entspannt. Als stehe die Zeit still. Und eine herrliche Bettschwere lässt uns alle in Tiefschlaf sinken.

Die Stille auf der Insel, ihre Überschaubarkeit tragen ihren Teil dazu bei , dass wir mit der gleichen Muße den kommenden Tag geniessen, den Abend beim Buffet ausklingen lassen.

Kaum vorstellbar, dass wir erst drei Tage auf der Insel sind, als wir am nächsten Morgen die Koffer packen. Die Fähre geht erst spät. Noch einmal Yoga, Strand und Meer geniessen. Tief einatmen und völlig entspannt auf die Fähre. Nach einer kleinen Ewigkeit.

Sonnige Grüße
Susanne Althoff, Yogalehrerin