Siziliens Bergstädtchen und Konditorkunst

Cefalù und die Nordküste Siziliens

Sizilien, Yoga Urlaub, Kathedrale

Ausflugsziele in die Umgebung sind der Wallfahrtsort Gibilmanna und das Bergstädtchen Pollina. In wunderschöner Lage am Hang liegt der berühmte Wallfahrtsort Gibilmann mit seinem Kapuzinerkloster aus dem 17. Jahrhundert. Eine kurvenreiche Straße führt dort hinauf bis zu dem 1081 Meter hohen Pizzo Sant’Angelo.

Das 20 Kilometer von Cefalù entfernte Pollina ist von der Hotelterrasse aus zu sehen. Heute noch wird dort aus der Rinde der Manna-Eschen Manna geerntet wird, das u.a. zum Süßen von Speisen, zur Herstellung von Naturkosmetik und in der Medizin verwendet wird. Von Pollina aus haben Sie einen phantastischen Rundum-Blick auf die Bergwelt und Wälder der Madonie, die Nordostküste Siziliens und bei klarer Sicht sogar auf die Liparischen Inseln und den Ätna.

Das Fischerstädtchen Tusa liegt ca. 28 km von Cefalù entfernt und ist für seinen mittelalterlichen Stadtkern, etliche sehenswerte Kirchen aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert und die Ruinen der antiken Stadt Halaesa aus dem 5. Jh. v. Chr. bekannt. Lohnenswert ist einen Abstecher zur malerisch gelegenen Bucht des Fischerortes Castel di Tusa und dem dort gelegenen Kunsthotel Atelier sul Mare, das zugleich ein Museum zeitgenössischer Kunst ist.

Sizilien, Cefalù, Nordküste, Bergdörfer, Meerblick

 

Beste Konditorkunst in Castelbuono auf Sizilien

Nicht weit von Pollina entfernt, liegt Castelbuono – ein idealer Ausgangspunkt für unterschiedliche Wanderungen. Das hübsche Städtchen verfügt über ein 1316 erbautes Kastell der Ventimiglia, die ihren Regierungssitz im 15. Jh. hierher verlegten und Castelbuono zum wirtschaftlichen Mittelpunkt der Madonie machten. Nicht verpassen sollten Sie die Kostproben einer der besten Konditoreien Siziliens Fiasconaro an der Piazza – probieren Sie u.a. den Kuchen Panetone und die bekannten Torrencini!

Sucht man im Netz italienische Konditorkunst, dann findet man schnell die verführerischen Süßigkeiten von Fiasconaro aus Sizilien. Auf der Internetseite von Andronaco, dem Anbieter italienischer Spezialitäten, steht schwärmerisch beschrieben:

“Vor über 60 Jahren, auf eben dieser Insel, begann Mario Fiasconaro Gebäck und Eiscreme herzustellen und zu verkaufen. Ohne Elektrizität, dafür aber mit umso mehr Passion, stieß er immer weiter in die Geheimnisse der sizilianischen Konditorei vor und lehrte seinen Söhnen schon von Kindesbeinen an diese hochgeschätzte Kunst.
Heute, immer noch am gleichen, malerischen Ort in Castelbouno, unweit von Palermo, tragen die drei Brüder Martino, Nicola und Fausto Fiasconaro das Erbe ihres Vaters Mario weiter und stellen, wie damals, hochwertigstes italienisch-sizilianisches Gebäck und Süßwaren her.

Durch Inspirationen und Erfahrungen aus anderen Orten Italiens und der Welt, in Kombination mit der Begeisterung zur Verfeinerung von Herstellungsprozessen, etablierte sich Fiasconaro als Pionier der italienischen Backkunst auf Sizilien und international….”

Das hört sich nach Genuss pur an und nach einem Schmankerl zusätzlichen zur erholsamen Yoga Reise nach Sizilien!

 

Titelbild von Ulrike Leone auf Pixabay