YogalehrerInnen als Partner für Yogatraumurlaub – Kerstin Klimenta – Wer steckt dahinter?

YogalehrerInnen als Partner für yogatraumurlaub – wer steckt dahinter? Das fragt sich so mancher Leser. Darum präsentieren wir hier von Zeit zu Zeit eine Yogalehrerin im Interview. So kann man von den Personen ein wenig mehr erfahren.

Es ist ein interessanter Job. In unserem Fall arbeiten sie gemeinsam mit leben & reisen zusammen. Und zwar in zwei Bereichen.

Als Reiseveranstalter bieten wir u.a. Yogareisen an. Hier unterstützen uns einzelnen YogalehrerInnen. Wir planen und konzipieren in Zusammenarbeit mit den YogalehrerInnen die Reiseangebote und bieten sie dann zur Buchung an.

Die YogalehrerInnen begleiten die Reisegruppen und geben vor Ort den Yogaunterricht. Sie kümmern sich um die Teilnehmer und den Ablauf. Das ist der eine Bereich der Zusammenarbeit.

 

YOGA SOMMER MÜNSTER mit YogalehrerInnen

Yoga Sommer Münster wird jedes Jahr von leben & reisen angeboten. Das ist der zweite Bereich bei dem uns YogalehrerInnen unterstützen. Im Interview erfahren sie, wer steckt dahinter.

Yoga Sommer Münster ist unsere Charity-Veranstaltung zugunsten nepalesischer Mädchen. Hier geben verschiedene YogalehrerInnen über vier Monate einmal in der Woche eine kostenlose Yoga-Praxis am Aasee in Münster an.

Jeder, der mitmachen möchte, kann kommen. Und weil dieses eine Charity-Veranstaltung ist, erwarten wir von den Teilnehmern eine Spende von min. 5,00 €. Die Spenden der Teilnehmer gehen zu 100 % an den Verein pro filia.e.V.

Dies ist unser Beitrag für eine bessere Welt.

 

YogalehreInnen als Unterstützer von leben & reisen im Interview

YogalehrerInnen sind nicht gleich YogalehrerInnen. Jede und Jeder hat ihren/seinen eigenen Stil und auch damit unterstützen sie uns in Ihrem Tun. Denn jeder Einzelne hat unterschiedliche Wünsche und kann so verschiedene Yogastile kennen lernen.  Um die unterschiedlichen Charaktere kennen zu lernen wollen wir hier nun im Wechsel einige vorstellen.

Wir haben immer die gleichen Fragen gestellt und sie können hier die unterschiedlichen Antworten lesen. Damit bekommen sie einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit der einzelnen Personen.

 

 

Kerstin Klimenta aus Münster ist die dritte Yogalehrerin, die sich hier vorstellt

Kerstin ist seit zwei Jahren bei uns und hat bereits beim YOGA SOMMER MÜNSTER mitgemacht. und uns geholfen Spenden einzusammeln, indem sie kostenlos Yoga unterrichtet hat.

Frage: Seit wann praktizierst du Yoga? 

K.K. : Mit Unterbrechungen seit über 20 Jahren. Vor fünf Jahren hat es mich aber so richtig gepackt!

Frage: Wann hast du mit der Ausbildung begonnen?

K.K.: 2014

Frage: Seit wann unterrichtest du Gruppen?

K.K.: Ich habe direkt 2014/2015, während meiner Ausbildung damit begonnen.

Frage: Viele YL, die ich kenne, üben diesen Beruf nebenberuflich aus.  Wie ist das bei dir? 

K.K.: Mich hat das Unterrichten so gepackt und erfüllt, dass ich zu den Yogalehrerinnen gehöre, die das hauptberuflich machen. Ich unterrichte sehr vielschichtig. Neben den „normalen“ Yogakursen unterrichte ich auch Seniorengruppen. Weiterhin bin ich im Businessbereich und unterrichte Yoga für Führungskräfte. Außerdem biete ich Personal Yoga an. Für Kleingruppen mit speziellen Zielen oder Wünschen kann ich den Unterricht ganz individuell ausrichten.

Frage: Woran liegt das?

K.K.:  Ich kann mich so voll und ganz dem Yoga widmen. Außerdem bin ich noch Klangschalen-Therapeutin.

Als ausgebildete Kommunikationswissenschaftlerin und (Online-)Journalistin komme ich aber auch vom Schreiben nicht ganz weg. So verbinde ich Yoga und Schreiben auf meinem Blog

 

YogalehrerInnen im Hauptberuf oder im Nebenerwerb

Frage: Gab es ein Erlebnis, das dich zur Yogaausbildung gebracht?

K.K.: Ja, unser überfluteter Keller nach dem Starkregen im Sommer 2014. Ich war schon von Yoga infiziert, hatte aber vorher gerade eine Fortbildung zur Social-Media-Managerin absolviert. Und dann mussten wir den Keller zwangsweise „entrümpelt“. Da habe ich das Potential eines Yoga-Studios entdeckt und mich aus dem Bauch heraus für eine Yogalehrer-Ausbildung entschieden. Trotz einiger Schwierigkeiten kann ich heute sagen, dass das eine der besten Bauchentscheidungen war, die ich je getroffen habe. Noch nie hat mich eine Tätigkeit so erfüllt und glücklich gemacht.  Der Keller allerdings ist immer noch nicht renoviert ;-).

Frage: Hat sich dein Leben danach grundlegend geändert? Hast du z.B. deinen Alltag anders organisiert als vorher? z.B. deine Ernährung umgestellt? z.B. eine andere Einstellung zu den täglichen Ereignissen bekommen?

K.K.: Ja, jeden Tag auf´s Neue. Yoga hat mein Leben im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf gestellt. Ich bin weniger abhängig vom Außen geworden. Meine Einstellung zum Leben hat sich grundlegend geändert. Wie Yoga mich „bewegt“, könnt ihr auch in meinem Poetry-Slam auf meinem Blog nachlesen / anhören. Tatsächlich habe ich mich sogar getraut, ihn auf der TatWort-Bühne in Münster vorzutragen. Daran wäre vor Jahren nicht zu denken gewesen. Zudem ernähre ich mich überwiegend vegan. Yoga und eine vegane oder zumindest vegetarische Ernährung gehören für mich unmittelbar zusammen. Aber vegetarisch habe ich mich auch vor Yoga ernährt ;-).

Frage: Oder hast du Yoga in deinen täglichen Ablauf einfach integriert?

 K.K.: Ich bin nicht die Yogini, die jeden Tag um 5 Uhr aufsteht. Und den Tag mit einer zweistündigen Meditations- und Asanapraxis beginnt. Ich praktiziere Yoga im Alltäglichen.  Im Alltag übe ich mich in Achtsamkeit. Auch „Meditation“ gehört in meinen Alltag rein. Ich lebe mehr und mehr im Moment.

 

Yoga und Reisen

Frage: Wie findest du die Kombination aus Yoga und Reisen?

K.K.: Da ich sehr gerne unterwegs und auf Reisen bin, ist das natürlich die ideale Kombi. Ich freue mich riesig auf schöne Stunden mit den Yogis auf den Inseln.

Frage: Was du gerne noch sagen möchtest.

K.K.: Danke! Dankbarkeit ist für mich ein tägliches Ritual geworden. Dankbar zu sein, zeigt mir täglich die Fülle, die es in meinem Leben gibt. Und damit meine ich nicht unzählige Designerklamotten, das chice Reihenhaus, Luxusreisen, Champagnerfeiern oder ein dicke Karre vor der Tür. Das alles habe und brauche ich nicht, um erfüllt zu sein ;-).