Langeoog Fakten – Teil 1 – Auszeiten

10 interessante Langeoog-Fakten, die Sie vielleicht noch nicht kennen

Willkommen zum 1. Teil der Fakten über die Nordseeinsel Langeoog

 

  1. Dünen-Landschaft

Die ostfriesischen Inseln sind besonders durch ihre Dünen-Landschaft geprägt. Ihr Entstehen ist ein einziger „Hindernislauf“. Auf hohen Stränden lagern sich nach Überflutungen Spülsäume ab, natürliche Barrieren also, in deren Windschatten sich Sand anhäuft.

Die Strand-Quecke, ein mehrjähriges Gras kann als erstes Gewächs Fuß fassen und durch weiteren Sandfang eine Vordüne bilden. Wächst die Düne weiter, siedelt sich schließlich Strandhafer an. Die helle Strandhafer-Düne wächst, wenn sie gut mit Sand versorgt wird, bis zu 20 Meter an.

Auf der Rückseite dieser Weiß-Düne überleben auch langsam wachsende Pflanzen. Verdichtet sich der Bewuchs, beginnt die Humusbildung, verfärben sich die oberen Sandschichten durch Verrottung zur Grau-Düne, in einem späteren Stadium zur Braun-Düne, die bereits einen geschlossenen Bewuchs durch Moose, Flechten und Heidekraut aufweist.

Sturmfluten bedrohen diese einzigartige Landschaft, weshalb Küstenschutz von größter Bedeutung ist. (Langeoog ist entstanden durch das Zusammenspiel von Gezeiten, Strömungen, Wellen sowie dem Ansteigen des Meeresspiegels nach der letzten Eiszeit. Das ständige Wirken dieser Kräfte formte im Laufe der Zeit aus feinem Sand eine einzigartige, aber auch dynamischen Naturlandschaft. Diese auch langfristig zu erhalten ist die Aufgabe des Küstenschutzes.)

Letzte Woche war ich zu einer Auszeit mit Yoga auf Langeoog und habe dieses “Gebilde” von weißen, grauen und braunen Dünen bei schönen Spaziergängen bewundert.  Morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Abendessen habe ich bei Claudia Coers eine Yoga-Praxis genossen und zwischendurch habe ich die Insel erkundet. Besonders schön natürlich ist immer wieder das Meer, aber dahin kommt man über die Dünen, die sich sehr unterschiedlich präsentieren. Dabei spürt man ganz genau die Naturgewalt und welch kleines Rädchen man darin ist.

Aber alles zusammen: Yoga + Wanderungen über die Insel, das super leckere Bio-Essen im Hotel, Claudia Coers, unsere Yoga-Lehrerin, und die netten anderen Teilnehmer dieser Auszeit haben zu einem entspannten Aufenthalt geführt.