Langeoog Fakten – Teil 2 – Auszeiten

Interessante Langeoog-Fakten, die Sie (vielleicht) noch nicht kennen

Willkommen zum 2. Teil der Fakten über die Nordseeinsel Langeoog 

 

2. Nostalgische Bimmelbahn

Die Inselbahn verbindet über 2,6 Kilometer den Fährhafen mit dem Ort Langeoog.  Die Fahrt mit der Schmalspurbahn ist ein Vergnügen mit wunderschönen Blicken über die Insel.

Früher  wurden die bunten Wagen von Pferden gezogen, doch heute übernimmt eine Diesellok die Bewegung der bunten Waggons.

Am Bahnhof angekommen übernehmen Pferdekutschen die Rolle eines Taxis. Den Transport von Waren und Gütern übernehmen Elektrokarren.

Der Mensch bewegt sich zu Fuß oder per Fahrrad.

 

3. Vor der Laterne

Das Soldatenlied „Lili Marleen“ machte Lale Andersen 1941 über Nacht weltberühmt. Die in Bremerhaven geborene Künstlerin trat in den 1960er Jahren regelmäßig in der Langeooger

Strandhalle auf. Heute kann man den ehemaligen Wohnsitz der Sängerin, den „Sonnenhof“, als Luxus-Feriendomizil mieten. Lale Andersen wurde 1972 auf dem Dünenfriedhof der Insel

beigesetzt.

Nicht zu verfehlen: Die lebensgroße Bronzestatue in der Hauptstrasse unterhalb des Wasserturms zeigt die Grande Dame des deutschen Chansons angelehnt an die Laterne.

 

4. Cover-Boy

Er ist das am häufigsten fotografierte Motiv der Insel, das Wahrzeichen Langeoogs undErkennungszeichen für dei Küstenschifffahrt. Jeder Tourist verbindet seine Silhouette mit Langeoog.

Aber auch für Insulaner bedeutet der 18 Meter hohe Wasserturm mit seinem roten Dach ein Stück Heimat. 1909 wurde er auf den zehn Meter hohen Kaapdünen errichtet.

Ende der 1980er Jahre wurde der Wasserturm außer Betrieb genommen.

Heute dient er als Aussichtsturm und Museum. Über eine schmiedeeiserne Wendeltreppe erreicht man die Ausssichtsplattform in 20 Metern Höhe. Der wasserturm findet sich im Logo der insel wieder.

 

5. Das Pirolatal

Das zwei Kilometer lange und bis zu 250 Meter breite Dünen-Tal grenzt nordöstlich an den Ortskern von Langeoog. Ein gepflasterter Wander- und Radweg schlängelt sich durch

pittoreske Dünen-Landschaft. Der Name geht auf die streng unter Naturschutz stehende und rosaweiß blühende Pflanze “pirola” (pyrola rotundifolia) zurück.

Das rundblättrige Wintergrün, welches zur Familie der Heidekrautgewächse zählt, kommt nach der Trockenlegung des Pirolatals allerdings hier nur noch vereinzelt vor.

Im Pirolatal finden unterschiedliche Brutvögel ideale Nistplätze vor. Für zahlreiche Zugvögel bietet das einzigartige Biotop einen perfekten Rastplatz auf dem Weg in warme, südliche

Gefilde.